Vor dreihundert Jahren stand Elesmera am Rand der Vernichtung.
Eine Welt ohne Grenzen.
Eine Heimat ohne Rassenhass.
Ein Ort, an dem Herkunft niemals über den Wert eines Wesens entschied.
Doch mit dem Erscheinen des Dämonenkönigs Razágh begann das dunkelste Kapitel der Geschichte.
Als die Mauern fielen und die Hoffnung zu verschwinden drohte, wurde eine letzte Entscheidung getroffen:
Ein Riss durch die Dimensionen.
Ein Weg in eine unbekannte Welt.
Eine letzte Möglichkeit, Wissen, Hoffnung und Leben zu bewahren.
Die 777 Wanderer wurden ausgewählt.
Nicht wegen ihrer Macht.
Nicht wegen ihres Namens.
Sondern wegen ihres Herzens.
Die folgenden Namen sind nur ein Teil dessen, was aus den alten Archiven erhalten geblieben ist.
Viele Aufzeichnungen gingen verloren.
Viele Geschichten wurden nur mündlich weitergegeben.
Manche Wanderer wurden zu Helden.
Andere verschwanden.
Einige wurden vergessen.
Doch jeder von ihnen trug einen Teil Elesmeras in die Welt hinaus.
Der Architekt des letzten Weges
Arion war derjenige, der die verbotenen Schriften der Dimensionen entschlüsselte und den Riss erschuf.
Ohne ihn hätte niemals jemand Sosaria erreicht.
Doch sein größtes Werk war gleichzeitig seine größte Schuld.
Denn einen Weg zu öffnen bedeutet auch, etwas zurückzulassen.
Die Chronik von Arion lesen →
Die Hüterin des letzten Lichts
Lyra war eine der mächtigsten Magierinnen Elesmeras.
Sie blieb zurück, als die anderen gingen.
Ihr Opfer erschuf die Barriere, die Razágh bis heute fernhält.
Die Chronik von Lyra lesen →
Der Achte Name – Jener, der nicht ging
Kaelor war niemals einer der 777.
Und trotzdem gehört seine Geschichte zu ihnen.
Ein Gargoyle, dessen Liebe, Opfer und Schicksal bis heute ein ungelöstes Geheimnis bleiben.
Tief in Sosaria wartet vielleicht noch immer ein Krieger darauf, zurückzukehren.
Die Chronik von Kaelor lesen →
Die übrigen Namen der 777 sind nicht verschwunden.
Sie warten.
Manche in alten Schriften.
Manche in Geschichten der Bewohner Sosarias.
Manche vielleicht direkt unter uns.
Denn die größte Wahrheit Elesmeras lautet:
Eine Geschichte endet nicht, nur weil niemand mehr darüber schreibt.